Illustration Oder-Neiße-Radweg © Ronny Ehrenfeld

Der Oder-Neiße-Radweg

Deutschlands östlichster Radweg führt durch historisch interessante Städte und bezaubernde sowie ruhige Landschaften von der Neiße-Quelle in Tschechien nach Zittau und von da an in Deutschland immer Fluss- und grenznah bis hin zur Ostsee.

Der Radweg ist in zwölf Etappen eingeteilt, welche auch individuell nach persönlichen Bedürfnissen geplant werden können. Ein Einstieg in den Radweg kann überall erfolgen. Zu großen Teilen ist er gut mit dem dreieckigen Radwegsymbol des Oder-Neiße-Radwegs und D‑Route 12 ausgeschildert. Auf Radfahrkarten ist er als Radfernweg D12 zu finden.

Für alle Etappen stehen Informationen zu den Tourdaten, Wissenswertes über die Strecke, Unterkünfte, Anreise sowie die GPS-Tracks als downloadbare gpx-Daten bereit.


Wichtige Information

Achtung Einschränkung: Durch die Afrikanischen Schweinepest kommt es ab dem 12.10.2020 in den Landkreisen Spree-Neiße und Oder-Spree zu Sperrungen des Oder-Neiße-Radweges. Leider wird es keine ausgeschilderten Umleitungen geben. Weiter Informationen dazu findet ihr unter anderen auf der Seite www.lausitzerseenland.de.


Wichtige Information

Achtung: Aufgrund der aktuellen Lage mit COVID-19 kann es zu Einschränkungen bei Grenzübertritten, Übernachtungsmöglichkeiten und weiteren Vorhaben kommen. Bitte informiert euch über den aktuellen Stand bspw. unter www.bundesregierung.de.

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Es ist auch möglich geführte Radtouren mit Serviceleistungen im Voraus bei AugustusTours zu buchen.

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Auf den Sattel und los gehts!

Etappe 1

Nová Ves nad Nisou (CZ) — Zittau

Etappendetails
Quelle der Neiße © Ralf Roletschek/Roletschek.at Blick auf Johanniskirche und Rathaus in Zittau © Thomas Glaubitz/TMGS

SCHWER

4 STD

58 KM

750 M

1100 M

Die erste Etappe des Fernradweges führt hauptsächlich durch Tschechien von der Neiße-Quelle (Pramen Nisy) nach Hartau an der Grenze und weiter auf deutscher Seite nach Zittau. Über durchgängig asphaltierte Straßen radelt man durch Wälder, kleinere Ortschaften und größere Städte mit einigen teils steilen Berg- und Talfahrten. Ab Liberec folgt der Radweg dann direkt der Neiße durch kleine Ortschaften mit vereinzelten, für diese Region typischen Umgebindehäusern. Merklich flacher wird die Landschaft ab Chrastava. Diese Etappe kann mit vielen baulichen Sehenswürdigkeiten aufwarten. Beschildert ist die Strecke mit der Nummer 3038 und D12. Das dreieckige Radwegsymbol Oder-Neiße-Radweg ist meistens mit angebracht.

Anreise

Mit dem Auto erreicht man Liberec über die E442, Zittau über die B96. Nach Nová Ves nad Nisou ist die Anreise mit der Bahn über Liberec und Jablonec nad Nisou möglich.
Tipp: Günstige Fahrkarte im Dreiländer-Eck ist das EURO-NEISSE-Ticket für Fahrten im Bezirk Liberec (Liberecký kraj, CZ), im Zweckverbund Oberlausitz-Niederschlesien (D) und Grenzgebiet des polnischen Niederschlesien (PL). Gültigkeit in den meisten Zug- und Busverbindungen, Straßenbahnen und der Jeschken-Kabinenbahn.

Highlights auf der Strecke

Der Oder-Neiße-Radweg hat seinen Ursprung in Tschechien, an der Neißequelle (Pramen Nisy) in Neudorf (Nová Ves nad Nisou), im Isergebirge (Jizerské hory). Ein erster Halt ist somit die Quelle, bevor es bis zur Ostsee geht.

Ein paar Kilometer entfernt von der Neißequelle liegt die Stadt Jablonec nad Nisou (Gablonz). Bekannt ist sie für ihre Glas- und Bijouterie-Manufakturen. Die Glasindustrie entwickelte sich hier sehr schnell ab der zweiten Hälfte des 17 Jh. und beschäftigt auch heute noch mehr als 10.000 Menschen. Die Stadtarchitektur ist sichtbar vom Jugendstil beeinflusst und kann mit ansprechenden Sehenswürdigkeiten überzeugen. Der städtische Stausee lädt im Sommer zur Erholung ein. Ab der Stadtmitte von Jablonec fährt auch eine Straßenbahn nach Liberec.

Die größte Stadt Nordböhmens Liberec (Reichenberg) bietet allerlei fürs Auge: das historische Stadtzentrum, die Galerie, der Zoologische und der Botanische Garten und das in der ganzen Region bekannte und weithin sichtbare Gebäude auf dem Gipfel des Berges Ještěd. Zu den ältesten Baudenkmälern der Stadt gehören die „Kirche des Hl. Antonius“ (1579–81), das Schloss (1583) mit einer Renaissance-Kapelle, das Neorenaissance-Rathaus (1888–93), das F. X. Šalda-Theater, das nordböhmische Museum, die „Barockkirche zum Hl. Kreuz“ mit der Pestsäule und die Wallenstein-Häuser (Valdštejnské domky).

Auf der Strecke nahe Machnín (Machendorf) liegen in einem Wald die Ruinen der Hrad Hamrštejn (Burg Hammerstein). Die Burg wurde erstmals 1357 erwähnt. Um 1433 war sie im Besitz der Hussiten, diente später Wegelagerern und wurde 1445 zerstört. Seit 1558 ist sie völlig verlassen. Erhalten blieben Umfassungsmauern, Reste der Türme und Gebäudemauern und die aus dem Felsen gehauenen Keller. In der Nähe der Burg Hamrštejn befindet sich eine Schwebefähre (Transbordér přes Lužickou Nisu). Hier wird in Handbetrieb die Neiße überquert.

Am Zusammenfluss von Jeřice und Neiße liegt die Stadt Chrastava (Kratzau):. Eine Reihe Baudenkmäler warten besichtigt zu werden: die „Kirche des Hl. Laurentius“, die „Kirche zur Hl. Maria Himmelfahrt“ mit dem Christi Kreuzweg, die Pestsäule, der Barockspringbrunnen, das Rathaus und die Fachwerkhäuser. In der Stadt wurden viele hervorragende Kirchenmaler geboren: Josef Führich und seine Schüler Vilem Kandler und Gustav Kratzmann. Das Geburtshaus des Malers Joseph von Führich – ein schön erhaltenes Fachwerkhaus – ist heute ein Museum.

Hrádek nad Nisou (Grottau) und Hrad Grabštejn (Burg Grafenstein): Die Stadt liegt an der Stelle, an der die Neiße das Hradek-Tal verlässt und in die Zittauer Mulde zwischen Lausitzer Gebirge und Frydlanter Hochland mündet. Nach der Schließung des Braunkohlentagebaus, entstand an dieser Stelle das schöne Erholungsgebiet Kristýna am gleichnamigen See. Sehenswert sind in der Stadt die „Kirche des Hl. Bartholomäus“ und ihre Bürgerhäuser. Bestimmend in der gesamten Region ist das älteste nordböhmische Schloss Hrad Grabštejn aus dem 16. Jh. mit Schlosspark. Es werden Führungen durch die voll ausgestatteten Innenräume angeboten, einschließlich St.-Barbara-Kapelle – einem besonderen Renaissancejuwel.

Bei Hartau passiert man den Grenzübergang für Fußgänger, Radfahrer und Reiter. Die unter Denkmalschutz stehenden Umgebindehäuser und weitere historische Bauten wie das achteckige „Röhrhäusel“, das Wahrzeichen Hartaus, sind durchaus sehenswert.

Unterkünfte

Hotel Dreiländereck
Bautzner Straße 9, 02763 Zittau
Telefon 03583 555-0
info(at)hotel-dle.de
www.hotel-dle.de

Ein abschließbarer Fahrradraum ist vorhanden.

SeeCamping Zittauer Gebirge
Zur Landesgartenschau 2, 02785 Olbersdorf
Telefon 03583 696292
info(at)seecamping-zittau.com
www.seecamping-zittau.com

14 Campinghütten, 275 Stellplätze, ganzjährig geöffnet, ADFC Partner

Sie bieten Übernachtungsmöglichkeiten an und haben Interesse an einem Eintrag? Kontaktieren Sie uns.

Etappe 2

Zittau — Görlitz

Etappendetails

MITTEL

2,5 STD

40 KM

250 M

290 M

Von der historischen Stadt Zittau im Dreiländereck führt diese Etappe durch malerische Ortschaften, direkt durch ein Frauenkloster und vorbei am größten See der Region nach Görlitz. Der gut asphaltierte Weg erstreckt sich zu großen Teilen nah an der Neiße und der Grenze zu Polen entlang. Beschildert ist die Strecke mit der D12 sowie dem dreieckigen Radwegsymbol Oder-Neiße-Radweg.

Anreise

Von Dresden sind Zittau und Görlitz gut mit der Trilex und weiteren ÖPNV zu erreichen. Mit dem Auto ist Zittau über die B96 und Görlitz über die A4 Abfahrt 94 erreichbar.
Tipp: Günstige Fahrkarte im Dreiländer-Eck ist das EURO-NEISSE-Ticket für Fahrten im Bezirk Liberec (Liberecký kraj, CZ), im Zweckverbund Oberlausitz-Niederschlesien (D) und Grenzgebiet des polnischen Niederschlesien (PL). Gültigkeit in den meisten Zug- und Busverbindungen, Straßenbahnen und der Jeschken-Kabinenbahn.

Highlights auf der Strecke

Start ist in Zittau. Wer diese Stadt mit ihren historischen Bauten – u. a. das Salzhaus, das Johanneum und das älteste noch erhaltene und genutzte Stadtbad Deutschlands – im Dreiländereck noch nicht erkundet hat, sollte es jetzt tun. Zittaus größter Stolz ist der Besitz des großen Zittauer Fastentuchs in der Kirche Zum Heiligen Kreuz. Und wer mehr Natur wünscht ist mit der Zittauer Schmalspurbahn schnell im Naturpark Zittauer Gebirge mit seinen Luftkurort Jonsdorf und der Gemeinde Oybin mit dem gleichnamigen Berg.

Über Hirschfelde geht es entlang der Neiße über Weiden, Wiesen und durch Wälder Richtung Ostriz. Davor besteht die Gelegenheit das Klosterstift St. Marienthal, das älteste Frauenkloster des Zisterzienserordens in Deutschland, welches seit Gründung 1234 ununterbrochen besteht, zu besuchen.

Der ehemalige Braunkohletagebau Berzdorf ist nun der Berzdorfer See und auch einer der größten Seen in Sachsen. Ob entspannte Momente am Badestrand oder eine Runde segeln, dieser See bietet ein schönes Ausflugziel nahe Görlitz.

Mit mittelalterlichen Charm lockt die Europastadt Görlitz, das Etappenziel. Görlitz entstand um 1071 in unmittelbarer Nähe zu einer Burg und wurde nach dem Magdeburger Recht, dem ältesten deutschen Stadtrecht 1303 zur Stadt ernannt. Hier spiegelt sich der Reichtum der Kaufleute vergangener Zeiten an den Fassaden wieder. Gern wird die Stadt auch Görliwood genannt, da ihr mittelalterliches Ambiente viele nationale und internationale Filmemacher anlockt. Entspannen lässt es sich in der historischen Altstadt in kleinen Restaurants und Cafés. Über die Altstadtbrücke geht es über die Neiße auf die Polnische Seite von Görlitz, Zgorzelec, auch hier findet eine mit viel Liebe ausgeführter Sanierungs- und Restaurierungsprozess statt.

Unterkünfte

Hotel Dreiländereck
Bautzner Straße 9, 02763 Zittau
Telefon 03583 555-0
info(at)hotel-dle.de
www.hotel-dle.de

Ein abschließbarer Fahrradraum ist vorhanden.

SeeCamping Zittauer Gebirge
Zur Landesgartenschau 2, 02785 Olbersdorf
Telefon 03583 696292
info(at)seecamping-zittau.com
www.seecamping-zittau.com

14 Campinghütten, 275 Stellplätze, ganzjährig geöffnet, ADFC Partner

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Etappe 3

Görlitz — Bad Muskau

Etappendetails

MITTEL

4,5 STD

68 KM

444 M

516 M

Von Görlitz nach Bad Muskau geht es wieder über gut asphaltierte Wege und Straßen nah an der Neiße und der Grenze zu Polen entlang. Vorbei an Deutschlands östlichster Kirche in Zodel, vorbei an der Kulturinsel Einsiedel bei Zentendorf – einer Parkanlage mit Baumhaushotels sowie skurrilen Holzfiguren und abwechlungsreichen Veranstaltungen übers Jahr – weiter nach Rothenburg mit seinem bei Blumenliebhabern beliebten Stadtpark. Der Radweg führt nun vom Tal der Lausitzer Neiße in die Muskauer Heide weiter nach Bad Muskau mit seinem von der UNESCO zum Welterbe ernannten Fürst-Pückler-Park und Schloss Muskau. Ab Steinbach teilen sich der Oder-Neiße-Radweg und Frosch-Radweg bis Bad Muskau die selbe Strecke. Beschildert ist die Strecke mit der D12 sowie dem dreieckigen Radwegsymbol Oder-Neiße-Radweg.

Anreise

Görlitz ist gut mit der Trilex von Dresden und weiteren ÖPNV zu erreichen. Mit dem Auto ist Görlitz über die A4 Abfahrt 94 erreichbar. Bad Muskau ist mit der ODEG RB65 (Zittau–Görlitz-Cottbus Hbf) über Weißwasser und weiteren ÖPNV sowie mit dem Auto über die B156 und B115 zu erreichen.

Highlights auf der Strecke

In der vom mittelalterlichen Flair geprägten Stadt Görlitz mit all seinen Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten startet diese Etappe

Vorbei geht es an Zodel mit Deutschlands östlichster Kirche, urkundlich wurde die Jesus Christus-Kirche erstmals 1346 erwähnt.

Eine etwas andere Parkanlage ist die Kulturinsel – Die Geheime Welt von Tursiede. Der familienfreundliche Freizeitpark mitten in der Natur trumpft mit skurrilen Bauten, Geheimgängen, einem Dachwanderrundweg, einer Geldwaschanlage, und vielfältigen Veranstaltungen. Nebenbei gibt es hier auch das erste deutsche Baumhaushotel.

Zur Blütezeit der Rhododendren und Azaleen lockt Rothenburg Blumenliebhaber in seinen Stadtpark. Zu dieser Zeit ist er ein wahres Blütenmeer. Nahe des Ortsausgangs lädt der Luftfahrttechnische Museumsverein Rothenburg e.V. alle Wissbegierige zu einem umfangreichen Einblick in die Sammlung und Ausstellung historischer Technik ein.

Vor Bad Muskau lockt die Gemeinde Krauschwitz mit vielen Highlights. Im Ortsteil Sagar direkt am Radweg gilt das sehenswerte Handwerks- und Gewerbemuseum Sagar mit seiner Austellung von jahrhundertealten Werkzeuge und Arbeitsgeräte des Handwerkes und Gewerbes der ehemaligen Standesherrschaft Muskau (u. a. Dampfmaschine, Gattersäge, Holzwollmaschine, Gebrauchs- und Zierkeramik) zu entdecken. Die Erlebniswelt Krauschwitz, nur 10 Minuten abseits des Radweges (ca. 2,5 km), bietet Spaß in einer großzügigen Badelandschaft und Entspannung im Saunadorf, einem einzigartigen Schrotholzhof mit Kelo-Salzsauna, Gradierwerk und Solebad. Gleich in der Nähe findet sich der Abenteuerspielplatz und Kletterfelsen Eiszeitdorf Krauschwitz.

Ein besonderes Highlight am Ende der Etappe ist die grenzüberschreitende mit UNESCO Welterbe betitelte Stätte Muskauer Park/Park Mużakowski, bekannt auch unter Fürst-Pückler-Park, in Bad Muskau. Es ist eine wegweisende gestaltete Landschaft und ein Beispiel eines außergewöhnlichen europäischen Landschaftsparks. Die Neiße fließt direkt durch den Park.

Von Bad Muskau besteht die Möglichkeit einen Ausflug mit der Waldeisenbahn Muskau Richtung Weißwasser zu unternehmen oder der weltberühmten Rakotzbrücke im Azaleen- und Rhododendronpark Kromlau einen Besuch abzustatten. Dieser Park ist von Bad Muskau über den Frosch-Radweg zu erreichen.

Unterkünfte

Für diese Etappe fehlen uns Übernachtungsmöglichkeiten. Sie bieten diese an und haben Interesse an einem Eintrag? Kontaktieren Sie uns.

Etappe 4

Bad Muskau — Guben

Etappendetails

MITTEL

4 STD

64 KM

301 M

371 M

Mit dieser Etappe verlässt man Sachsen circa sechs Kilometer nach Bad Muskau und fährt nun durch Brandenburg Richtung Guben. Malerische Landschaften bestimmen das Bild der Strecke bis Forst, überregional bekannt durch seinen zauberhaften Rosengarten und dem Tuchmacherhandwerk. Vorbei geht es an Griessen, mit Blick auf den Braunkohletagebau Jänschwalde. Nach etwa 20 Kilometern ereicht man Guben, welches mit seiner polnischen Schwester Gubin langsam zusammenwächst. Der gut asphaltierte Weg, gekennzeichnet mit D12 sowie dem dreieckigen Radwegsymbol Oder-Neiße-Radweg, führt zu großen Teilen nah an der Neiße und der Grenze zu Polen entlang.

Anreise

Bad Muskau ist mit der ODEG RB65 (Zittau–Görlitz-Cottbus Hbf) über Weißwasser und weiteren ÖPNV sowie mit dem Auto über die B156 und B115 zu erreichen. Mit dem Zug kommt man von Cottbus oder Berlin direkt nach Forst und Guben. Mit dem Auto hat man Anschluss über die A15 und der B112 nach Forst sowie der B112 und B320 nach Guben.

Highlights auf der Strecke

Ein besonderes Highlight ist die grenzüberschreitende mit UNESCO Welterbe betitelte Stätte Muskauer Park/Park Mużakowski, bekannt auch als Fürst-Pückler-Park, in Bad Muskau. Es ist eine wegweisende gestaltete Landschaft und ein Beispiel eines außergewöhnlichen europäischen Landschaftsparks. Die Neiße fließt direkt durch den Park.

Nach ca. 8,5 km wartet direkt am Radweg der Ziegenhof Pusack mit Ferienwohnung, Campmöglichkeit sowie Hofladen für Ziegenkäsespezialitäten auf interessierte Besucher.

In der Kleinstadt Forst (Lausitz) befindet sich das Brandenburgische Textilmuseum in einer ehemaligen Tuchfabrik und lädt ein die Geschichte des Tuchhandwerks und der damit eng verknüpften Vergangenheit der Stadt Forst kennenzulernen.

Für Rosenliebhaber gibt es kein Entkommen: der Ostdeutsche Rosengarten in Forst gehört mit seiner duftenden Blütenpracht auf die Must-see-Liste.

137 Lausitzer Orte und damit 25.000 Menschen mussten seit 1924 dem Braunkohlebergwerk ganz oder teilweise weichen. Diesen verschwundenen Orten, welche nun vielfach unter künstlichen Seen oder rekultivierten Halden liegen, widmet sich das Archiv verschwundener Orte in Forst (Lausitz). In einer multimedialen Dauerausstellung dokumentiert das Archiv die Geschichten dieser „verschwundenen Dörfer“ und den betroffenen Menschen.

Im Straßenangerdorf Grießen steht eine sehenswerte Wehrkirche aus dem 15 Jh. Südlich des Ortes bietet ein Aussichtspunkt einen weiten Blick über den Tagebau.

Zum Ende der Etappe wird die Zwillingsstadt Guben-Gubin erreicht. Gubin liegt östlich der Neiße in Polen und überzeugt mit seiner historischen Altstadt. Weitere Attraktionen der Zwillingsstadt sind ihre sehenswerten Museen.

Unterkünfte

Campingplatz Deulowitzer See
Am See 4, 03172 Schenkendöbern
Telefon +49 35692 669525
Mobil +49 151 67514716
www.campdeulo.de

Sie suchen eine Ferienwohnung? Schauen Sie hier: www.kerkwitz.jimdo.com

Hostel Guben
Bahnhofstraße 6, 03172 Guben
Telefon +49 3561 6865734
Mobil +49 152 26519109
info(at)hostel-guben.de
www.hostel-guben.de

Sie bieten Übernachtungsmöglichkeiten an und haben Interesse an einem Eintrag? Kontaktieren Sie uns.

Etappe 5

Guben — Frankfurt (Oder)

Etappendetails

MITTEL

4 STD

64 KM

245 M

266 M

Diese Etappe ist mit kleinen und großen Highlights geradezu gespickt. Über gut ausgebaute Wege nahe der Neiße und später der Oder kommt man an barocken Klosteranlagen, inklusive Weinberg und Brauerei, interessanten Dörfern und Städten, wie der Planstadt Eisenhüttenstadt, inmitten einer herrlichern Landschaft vorbei. Einen kleinen Abstecher zum Baden und Tauchen gibt es auch. Abgeschlossen wird die Etappe mit der Universitätsstadt Frankfurt (Oder), welche zum längeren Verweilen einlädt. Beschildert ist die Strecke mit der D12 und dem dreieckigen Oder-Neiße-Radweg-Symbol .

Anreise

Über Cottbus oder Berlin erreicht man Guben mit dem Zug. Mit dem Auto über die A15 mit Anschluss der B112 sowie der B320 ist Guben erreichbar. Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder) sind schnell mit der Bahn von Berlin und Cottbus aus verbunden. Mit dem eigenen Fahrzeug erreicht man beide Städte über die A12 und B112.

Highlights auf der Strecke

Der Etappenstart ist die Zwillingsstadt Guben-Gubin. Gubin liegt östlich der Neiße in Polen und überzeugt mit seiner historischen Altstadt. Weitere Attraktionen der Stadt sind ihre sehenswerten Museen.

Ein kleines Etappenziel ist der Zusammenfluss der Neiße in die Oder bei Ratzdorf.

In der Nähe liegt das Dorf Neuzelle. Als das Barockwunder Brandenburgs kennt man die Klosteranlage in Neuzelle. Ein Naturpark, Museen, ein Kulturcafé und vieles mehr laden zum verweilen ein. Wer sich für traditionell gebrautes Bier mit einer 400-jährigen Geschichte interessiert, kommt in hiesiger Klosterbrauerei ganz auf seine Kosten.

Für Interessierte jüngerer Geschichte folgt Eisenhüttenstadt, deren Aufbau unter dem Motto der ersten „sozialistischen Stadt der DDR“ in den 1950er Jahren stattfand. Diese Planstadt hält einige bauliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten bereit.

Vor Frankfurt (Oder) liegt etwas westlich vom Radweg der Helenesee welcher Badende und Taucher gleichermaßen anzieht. Hier gibt es auch einen Campingplatz mit Anschluss zum Strand.

Das Etappenziel ist die Universitätsstadt Frankfurt (Oder) und hier gibt es einiges in und um die Stadt zu entdecken und erleben: Parkanlagen, Museen, Theater, sakrale Bauten und viel mehr. Vielleicht hat man mehr Zeit und bleibt ein, zwei Tage.

Unterkünfte

Campingplatz Deulowitzer See
Am See 4, 03172 Schenkendöbern
Telefon +49 35692 669525
Mobil +49 151 67514716
www.campdeulo.de

Sie suchen eine Ferienwohnung? Schauen Sie hier: www.kerkwitz.jimdo.com

Hostel Guben
Bahnhofstraße 6, 03172 Guben
Telefon +49 3561 6865734
Mobil +49 152 26519109
info(at)hostel-guben.de
www.hostel-guben.de

Radlerhof Aurith
Dorfstraße 9, 15295 Aurith
Telefon 033609 72535
Mobiltelefon Robert 0177 4644888
Mobiltelefon Nadin 0173 9321581
radlerhof-aurith(at)t-online.de
www.radlerhof-aurith.de

Der Geheimtipp an der Oder – Fahrrad-Rastplatz, Pension, Zeltplatz, Imbiss und Kanuverleih gleich hinter dem Oder-Deich.

Ferienzimmer am Fischerhof
Seestrasse 6/Ecke Fischerkietz, 15295 Brieskow-Finkenheerd
Telefon 033609 35876
Mobiltelefon 01520 2903631
peter(at)fischer-schneider.de
www.ferienzimmer-am-fischerhof.de

Zimmer mit Ruderboot
Fischbrötchen nebenan

Sommer's Eiscafe & Pension
Lindenstraße 9, 15295 Brieskow-Finkenheerd
Telefon 033609 36886
PensionSommer(at)freenet.de
www.sommerseiscafe.de

Mit Fahrradverleih

Hotel City Residence
Bahnhofstraße 11, 15230 Frankfurt (Oder)
Telefon 0335 6642666
www.hotel-city-residence.de

Hotel „Zur Alten Oder“
Fischerstraße 32, 15230 Frankfurt (Oder)
Telefon 0335 55622-0 oder
Telefon 0175 2460304
www.zuraltenoder.de

Sportboot Marina am Winterhafen
Hafenstraße 2, 15234 Frankfurt (Oder)
Telefon 0152 22586094
zentrale(at)marina-winterhafen.com
www.marina-winterhafen.com

Unsere kleine Marina liegt direkt am Oder-Neiße-Radweg und bietet die Möglichkeit des Übernachtens in unseren OderKaten, Wohnwagen und auch zum Zelten.

Sie bieten Übernachtungsmöglichkeiten an und haben Interesse an einem Eintrag? Kontaktieren Sie uns.

Etappe 6

Frankfurt (Oder) — Küstrin-Kietz

Etappendetails

MITTEL

2 STD

34 KM

140 M

148 M

Und weiter geht es von Frankfurt (Oder) aus durch einzigartige Landschaften wie den Oderwiesen und den Oderhängen. Hier gilt es hin und wieder einige Steigungen zu überwinden. Nach der Überquerung des Bergrückens auf welchem das Städchen Lebus liegt, erreicht man bald das Oderbruch – ein Binnendelta der Oder welches sich auf knapp 60 km Länge und 12 bis 20 km Breite erstreckt. Diese Etappe endet in der geschichtlich interessanten Ortschaft Küstrin-Kietz. Wie auch in den vorherigen Etappen geht es zu großen Teilen gemütlich auf asphaltierten Wegen entlang der Oder. Beschildert ist die Strecke mit der D12 sowie dem dreieckigen Radwegsymbol des Oder-Neiße-Radweges.

Anreise

Mit dem Zug ist Frankfurt (Oder) mit Berlin und Cottbus verbunden. Mit dem Auto über die A12 und B112. Küstrin-Kietz erreicht man von Berlin mit dem Zug RB26 und mit dem Auto über die B1.

Highlights auf der Strecke

Etappenstart ist die Universitätsstadt Frankfurt (Oder) mit ihren sehenswerten Parkanlagen, Museen, Theatern, sakralen Bauten und vielem mehr.

Landschaftlich reizvoll sind die Oderwiesen und Oderhänge. Nach ein paar Steigungen erreicht man die Kleinstadt Lebus, welche auf einem Bergrücken von 500 m Länge und 50–100 m Breite liegt. Hier sollte die schöne Aussicht in die Weite genossen werden, bevor es nach dem Durchqueren des Städtchens wieder bergab zur Oder geht.

Nun ist man drin im Oderbruch, welcher sich auf knapp 60 km Länge und 12 bis 20 km Breite erstreckt. Die Strecke durch die flache Bruchlandschaft entlang des Deiches belohnt mit herrlichen Ausblicken.

Etwas abseits der Strecke befindet sich der Ort Reitwein. Am Pfingstwochenende kann man hier beim Volksfest „Reitweiner Heiratsmarkt“ symbolisch für 24 Stunden heiraten.

In Küstrin-Kietz wird das Etappenziel erreicht. Diese geschichtsträchtige Ortschaft ist ein Teil der früheren Festungsstadt Küstrin, heute Kostrzyn nad Odrą auf polnischer Seite. Leider wurde die Altstadt innerhalb der Festungsanlage 1945 komplett zerstört und nicht wieder aufgebaut. Seit den 1990er Jahren erfolgt eine Restaurierung der Festungsanlage und kann besichtigt werden.

Unterkünfte

Hotel City Residence
Bahnhofstraße 11, 15230 Frankfurt (Oder)
Telefon 0335 6642666
www.hotel-city-residence.de

Hotel „Zur Alten Oder“
Fischerstraße 32, 15230 Frankfurt (Oder)
Telefon 0335 55622-0 oder
Telefon 0175 2460304
www.zuraltenoder.de

Sportboot Marina am Winterhafen
Hafenstraße 2, 15234 Frankfurt (Oder)
Telefon 0152 22586094
zentrale(at)marina-winterhafen.com
www.marina-winterhafen.com

Unsere kleine Marina liegt direkt am Oder-Neiße-Radweg und bietet die Möglichkeit des Übernachtens in unseren OderKaten, Wohnwagen und auch zum Zelten.

Sie bieten Übernachtungsmöglichkeiten an und haben Interesse an einem Eintrag? Kontaktieren Sie uns.

Etappe 7

Küstrin-Kietz — Hohenwutzen

Etappendetails

MITTEL

3 STD

51 KM

102 M

114 M

Die Radtour führt weiter durch die schöne Landschaft des Oderbruchs mit seinen idyllischen Dörfern. Nach circa 28 Kilometern erreicht man die Ortschaft Groß Neuendorf, welche besonders durch ihren Hafen mit dem historischen Verladeturm und der Möglichkeit der Übernachtung in einem Eisenbahnwaggon überrascht. Weiter führt der schön ausgebaute Weg durch die Oderlandschaft mit seinen Auen. Ein Halt in Zollbrücke für ein Eis mit Blick über den Oderdeich sollte eingeplant werden, bevor es zum Etappenziel in Hohenwutzen kommt. Beschildert ist die Strecke mit der D12 und dem dreieckigen Oder-Neiße-Radweg-Symbol.

Anreise

Küstrin-Kietz erreicht man von Berlin mit dem Zug RB26 und mit dem Auto über die B1. Um nach Hohenwutzen zu kommen, benutzt man bis Bad Freienwalde (Oder) den Zug und von da geht es mit den ÖPNV weiter. Die B158A führt direkt zur Hohenwutzen Brücke.

Highlights auf der Strecke

Wer Küstrin/Kostrzyn nad Odrą noch nicht besucht hat, sollte es nun nachholen.

In Groß Neuendorf gibt es so einiges zu entdecken: vom Hafenensemble mit seinem historischen Verladeturm und dem Theater im Bahnwaggon angefangen bis hin zu Museen, Kunstgalerien sowie einem modernen Skatepark.

Das Örtchen Zollbrücke kann mit allerlei Abwechslung glänzen. Das Theater am Rand lockt nicht nur Theaterfans, für Familien mit Kindern gibt es tierische Erlebnisse auf dem Ziegenhof und kulinarisch wird es in der Dammmeisterei.

Etwas süd-westlich von Hohenwutzen liegt die Stadt Bad Freienwalde, welche definitiv einen Abstecher wert ist. Überregional bekannt ist das Städtchen als Moorheilbad und lockt mit Kunst, Kultur und Erholung.

In Hohenwutzen bietet sich die Möglichkeit der Oderüberquerung zur polnischen Seite. Denn da lockt der Polenmarkt Hohenwutzen mit allerlei Einkaufsmöglichkeiten.

Unterkünfte

Hotel Zur Fährbuhne
Fährweg 17, 16259 Hohenwutzen
Telefon 033368 505-0
kontakt(at)hotel-faehrbuhne.de
www.hotel-faehrbuhne.de

Sie bieten Übernachtungsmöglichkeiten an und haben Interesse an einem Eintrag? Kontaktieren Sie uns.

Etappe 8

Hohenwutzen — Schwedt/Oder

Etappendetails

MITTEL

2 STD

35 KM

101 M

103 M

In dieser Etappe wird das Oderbruch nun verlassen, um in die Uckermark einzuradeln. Ein weiteres Natur-Highlight kann per Rad ergründet werden: der Nationalpark Unteres Odertal mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt entlang der Flussauenlandschaft. Abseits des Weges nach Schwedt gilt es Großes und Kleines zu entdecken, aber vor allem steht die Erholung in der Natur im Vordergrund. Die Strecke ist wie immer sehr gut ausgebaut und mit der D12 sowie dem dreieckigen Radwegsymbol Oder-Neiße-Radweg beschildert.

Anreise

Hohenwutzen erreicht man mit der Bahn bis Bad Freienwalde (Oder) und weiter mit den ÖPNV. Die B158A führt direkt zur Hohenwutzen Brücke. Schwedt/Oder und der Nationalpark Unteres Odertal sind gut über den Zug von Berlin aus erschlossen. Mit dem Auto über die B2 und B166. Diese beiden Möglichkeiten sind auch von Stettin (Polen) wahrnehmbar.

Highlights auf der Strecke

In Hohenwutzen besteht die Gelegenheit der Oderüberquerung auf die polnische Seite. Dort lockt der Polenmarkt Hohenwutzen mit allerlei Einkaufsmöglichkeiten.

Ein paar Kilometer abseits vom Radweg lädt der Parsteiner See zur Erholung ein.

Eine wunderbare Aussicht über das Gebiet gibt es in Stolpe/Oder von der Ruine der Burg Stolpe mit seinem wohl stärksten Bergfried Deutschlands dem Grützpott.

Ein großes Highlight nicht nur für Naturliebende ist der Nationalpark Unteres Odertal. Dieser Park ist per Rad, zu Fuss und per Kanu ergründbar. Hier sollte man definitiv etwas mehr Zeit einplanen. Das Besucherzentrum des Nationalparks ist in Criewen zu finden.

Neben dem Nationalparkhaus in Criewen befindet sich auch das barocke Schloss Criewen, welches nicht nur durch sein äußeres Erscheinen glänzt sondern vor allen durch seine gebotenen Veranstaltungen.

Etappenschluss ist die Nationalparkstadt Schwedt/Oder. Einst war sie die Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Schwedt, einer Seitenlinie der Hohenzollern. Im alten Schlosspark finden in jedem Sommer die Schlosspark-Festspiele statt. An der neugestalteten Uferpromenade machen Flusskreuzfahrtschiffe Station. Es besteht die Chance von hier mit Fahrgastschiffen Touren nach Szczecin (Stettin) zu unternehmen.

Unterkünfte

Hotel Zur Fährbuhne
Fährweg 17, 16259 Hohenwutzen
Telefon 033368 505-0
kontakt(at)hotel-faehrbuhne.de
www.hotel-faehrbuhne.de

Kulturhof Uckermark – Villa Tabakfabrik Vierraden
Schwedter Straße 19, 16303 Schwedt/Oder OT Vierraden
Telefon 0177 3101981 (Vors. Herr Hirsch)
Telefon 0174 3979969 (Belegungsplanung Frau Otto)
buero(at)kunstbauwerk.de
www.kulturhof-uckermark.de

Übernachtungen für Gruppen bis zu 28 Personen

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Etappe 9

Schwedt/Oder — Penkun

Etappendetails

MITTEL

3 STD

48 KM

258 M

227 M

Dies sind die letzten 30 Kilometer direkt an der Oder bevor Richtung Mecklenburg Vorpommern weiter geradelt wird. Somit kommt es auf dieser Etappe zum Abschied vom allzeit begleitendem Gewässer mit seiner liebgewonnenen Fauna und Flora. In diesen letzten Kilometern ist der Nationalpark Unteres Odertal, welcher sich zwischen den beiden Armen der Oder erstreckt, allgegenwärtig. Danach geht es Richtung Westen über Felder und kleinere Dörfer. Auch hier ist der Weg gut asphaltiert und natürlich ist die Strecke, ebenso die Alterativroute mit der D12 sowie dem dreieckigen Radwegsymbol Oder-Neiße-Radweg beschildert.

Anreise

Schwedt/Oder und der Nationalpark Unteres Odertal ist gut mit dem Zug von Berlin und auch von Stettin (Polen) aus erreichbar. Mit dem Auto geht es über die B2 und B166. Über die A11 ist Penkun zu erreichen.

Highlights auf der Strecke

Start ist in der größten Stadt der Uckermark – die Nationalparkstadt Schwedt/Oder.

Wer es noch nicht getan hat, sollte spätestens jetzt die Gelegenheit am Schopfe packen und den Nationalpark mit seiner unbeschreiblichen Fauna und Flora einen Besuch abstatten. Wie wäre es mit einer Kanufahrt und dem Beobachten von Zugvögeln, die Jahr für Jahr hier ihre Brutstätten haben?

Gartz ist eine kleine Stadt mit einer fast vollständig erhaltenen Stadtmauer und Wehrtürmen sowie der weithin sichtbaren St. Stephanskirche.

Es besteht die Gelegenheit, vom Örtchen Staffelde, eine Tour in das 30 Kilometer entfernte Szczecin (Stettin) zu unternehmen. Diese polnische Hafenstadt ist ein Juwel in Grün und Blau – bedingt durch seine Lage am Wasser und den unzähligen Parks in der Stadt.

Etappenziel ist Penkun, eine kleine Stadt umgeben von mehreren Seen. Sehenswert sind das Schloss mit Museum, ein Freilichtmuseum und natürlich die Seenlandschaft rundherum.

Unterkünfte

Kulturhof Uckermark – Villa Tabakfabrik Vierraden
Schwedter Straße 19, 16303 Schwedt/Oder OT Vierraden
Telefon 0177 3101981 (Vors. Herr Hirsch)
Telefon 0174 3979969 (Belegungsplanung Frau Otto)
buero(at)kunstbauwerk.de
www.kulturhof-uckermark.de

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Etappe 10

Penkun — Blankensee

Etappendetails

MITTEL

2,5 STD

38 KM

188 M

210 M

Diese Etappe ist über weite Strecken durch landwirtschaftliche Nutzflächen geprägt. Über kleine wenig befahrene Straßen sowie Radwege geht es vorbei an Feldern und kleinen Wäldern von Dorf zu Dorf zu Städtchen. Mal ein großer See zur rechten, mal ein kleiner See zur linken Seite. Beschildert ist die Strecke mit der D12 sowie dem dreieckigen Radwegsymbol des Oder-Neiße-Radweges.

Anreise

Erreichbar ist Penkun über die Autobahn 11.

Highlights auf der Strecke

Start ist in der kleinen Stadt Penkun, mit ihrem sehenswerten Schloss und der umliegenden Seenlandschaft.

Anders als die vorausgegangenen Etappen ist diese Strecke sehr landwirtschaftlich geprägt. Auf Dörfer und kleine Städte folgen Felder und Wäldchen. Mehrere Seen befinden sich in umliegender Nähe zum Radweg.

Die Gemeinde Löcknitz lädt weithin mit ihrer Burg ein, in der sich die Touristeninformation befindet. Der rekonstruierte Burgturm bietet einen herrlichen Blick über Löcknitz und das Randowtal. Der Löcknitzer See lädt zum Baden und verweilen ein.

Unterkünfte

Hotel/Pension Raminorca
17321 Ramin, Dorfstraße 28
Telefon 039749 29845
info(at)raminorca.de
www.raminorca.de

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Etappe 11

Blankensee — Ueckermünde

Etappendetails

MITTEL

2,5 STD

45 KM

223 M

233 M

Das Stettiner Haff wird nun erreicht, in welches die Oder auf polnischer Seite mündet. Der gut asphaltierte Weg führt über ruhige Straßen und Radwege entlang am Naturpark Stettiner Haff, der Ueckermünder Heide und der Bucht Neuwarper See. Das Ziel ist die Hafenstadt Ueckermünde, welche sich seit Mai 2013 Seebad nennen darf. Beschildert ist die Strecke mit der D12 sowie dem dreieckigen Radwegsymbol Oder-Neiße-Radweg.

Anreise

Ueckermünde ist gut aus mehreren Richtungen mit dem Zug und ÖPNV sowie dem eigenen Auto zu erreichen.

Highlights auf der Strecke

Naturliebhaber finden auf dieser Strecke garantiert Ruhe und Erholung und können gleichzeitig auf Entdeckungsreise gehen. Der Naturpark Am Stettiner Haff bietet unberührte Natur mit einer artenreichen und eindrucksvollen Tier- und Pflanzenwelt. Bei einer Kanu- oder Floßtour ist es keine Seltenheit einen Blick auf eine Familie Fischotter oder einzelne Biber zu erhaschen.

Am Neuwarper See nach Rieth befindet sich ein Aussichtsturm. Von ihm hat man einen wunderbaren Blick auf den See und den Riether Werder.

Etappenziel ist Seebad Ueckermünde am Stettiner Haff. Ein familienfreundlich ausgezeichneter Ort, der Jahr für Jahr aus aller Welt erholungssuchende Besucher anzieht. Ob für Aktive, Kunst- und Kultursuchende oder einfach nur Ankommende, hier gibt es für alle etwas zu erleben. Highlights in und um Ueckermünde sind unter anderem das Schloss Ueckermünde mit dem Haffmuseum, der Tierpark, das Haffbad und der Botanische Garten Christiansberg.

Unterkünfte

Pension und Gaststätte „Orchidee“
Fam. Arndt, Dorfstraße 29, 17375 Rieth
Telefon 039775 20266
www.pension-orchidee.de

Preise: EZ 39 € Ü/F; DZ 50 € Ü/F
ganzjährig geöffnet

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Etappe 12

Ueckermünde — Ahlbeck

Etappendetails

MITTEL

5,5 STD

82 KM

378 M

375 M

Die letzte Etappe ist erreicht. Von Ueckermünde geht es wieder zum Teil nah am Wasser Richtung der Hansestadt Anklam. Auf der grünen Insel Usedom angekommen geht es zu sehr großen Teilen auf Radwegen und wenig befahrenen Straßen über Felder, durch Wälder und Dörfer sowie kleine Städtchen. Die hügelige Landschaft bietet auf den Anhöhen immer wieder schöne und weite Blicke über die Insel und auf das Haff. Im Seebad Ahlbeck endet der Oder-Neiße-Radweg. Beschildert ist die Strecke mit der D12 sowie dem dreieckigen Radwegsymbol des Oder-Neiße-Radweges.

Anreise

Ueckermünde ist gut aus mehreren Richtungen mit dem Zug und ÖPNV sowie dem eigenen Auto zu erreichen. Anklam hat Anschluss über die B110, B197 und B199 zur A20. Über Stralsund oder von Berlin aus gibt es Verbindungen mit der Bahn. Von Anklam aus ist Ahlbeck mit Zug in einer Stunde erreichbar. Mit dem Auto geht es über die B109 und B110 direkt auf die Insel Usedom weiter nach Ahlbeck.

Highlights auf der Strecke

Start ist im Seebad Ueckermünde am Stettiner Haff, wo freizeittechnisch keine Langeweile auftauchen wird.

Nur knapp nach Ueckermünde entfaltet sich der Ferienort Grambin mit einem Campingpark und öffentlicher Badestelle. Interessant und fotogen sind die reetgedeckten Fachwerkhäuser in dieser Gemeinde. Gefolgt von der Gemeinde Mönkebude am Waldrand der Ueckermünder Heide mit ihren Fischerhäusern und Landgütern sowie der Gemeinde Leopoldshagen mit u. a. ihrer Fachwerkkirche aus dem 18. Jahrhundert.

Die Hansestadt Anklam – das Tor zur Insel Usedom – trumpft mit ihren vielen historischen Bauwerken, Denkmälern und regelmäßigen Veranstaltungen. Für Luftfahrtinteressierte ist ein Besuch im Otto-Lilienthal-Museum Pflicht. Hier befinden sich Nachbauten aller bekannten Lilienthalschen Flugapparate und seiner flugphysikalischen Versuchsaufbauten.

Usedom – die mit durchschnittlich 1906 Sonnenstunden im Jahr sonnenreichste Gegend Deutschlands. Auf der Insel finden sich zahlreiche Naturschutzgebiete mit atemberaubenden Stränden und artenreicher Natur, Seebäder, die längste Strandpromenade Europas und vieles mehr. Hier kann man die Seele baumeln lassen.

Die letzte Etappe, nach insgesamt knapp 630 Kilometern auf dem Fahrradtacho ist erreicht und der Oder-Neiße-Radweg geht zu Ende. Willkommen im Seebad Ahlbeck – bekannt für seinen feinen, an mancher Stelle bis zu 70 m breiten Sandstrand, der weitläufigen Strandpromenade, den stilvollen Strandvillen in unverkennbarer Bäderarchitektur und die typischen Ostsee-Strandkörbe, in denen nun Platz genommen und die pulsierenden Radlerwaden nach oben gelegt werden. Bei einem wohl verdienten Eis mit Blick auf den Sonnenuntergang, können neue Radtourpläne geschmiedet werden.

Unterkünfte

Herrenhaus Libnow
Libnow 12, 17390 Murchin OT Libnow
Telefon 03971 259387
info(at)herrenhaus-libnow.de
www.herrenhaus-libnow.de

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Weiterführende Weblinks

Tourismusverbände

Weitere Informationen und Broschüren zum Radweg und den Regionen werden auf folgenden Seiten der einzelnen Tourismusverbände bereitgestellt: